TASARIMDAN İMALATA
Prozessplanung in der Zerspanung
Die Fertigung von der Zeichnung über Arbeitsplan und Werkzeugauswahl bis zur Erstteilfreigabe organisieren.

Eingaben und Rückverfolgbarkeit
Teilenummer, Zeichnungs-/Modellrevision, Werkstoff, Stückzahl, Termin, Toleranzen und Oberflächenanforderungen klären. Wärmebehandlung, Beschichtung und Fremdarbeiten einplanen. Programm, Werkzeugliste und Prüfplan derselben Revision zuordnen.
Arbeitsplan
Maschine, Aufspannungen, Bezüge, Rohteil und Reihenfolge festlegen. Werkzeug, Halter, Auskraglänge, Schnittdaten, Kühlung und Prüfbedarf je Schritt dokumentieren. Schrupp- und Schlichtaufmaße, Zwischenprüfungen und Umspanneinflüsse gemeinsam betrachten.
Programmprüfung
Die CAM-Werkzeugwegprüfung allein beweist nicht, dass der postprozessierte NC-Code zur Maschine passt. Rohteil, Vorrichtungen, Werkzeug- und Haltergeometrie, Achsgrenzen, Nullpunkte, Werkzeug-/Korrekturnummern und sichere Anfahrwege prüfen. Ein qualifizierter Bediener führt den Erstlauf nach Maschinenverfahren durch.
Erstteil und Serie
Kritische Maße und Oberflächen mit geeigneten Messmitteln prüfen. Annahmekriterien, Prüfhäufigkeit, Werkzeugwechselgrenzen und Maßnahmen bei Abweichungen festlegen. Ein laufendes Programm bedeutet noch keine Freigabe; Messergebnisse müssen bestätigt werden.
Fehlerbehebung und Verbesserung
Bei langen Spänen, schlechter Oberfläche, Graten oder Schwingungen zuerst Spannung, Verschleiß und Spanabfuhr prüfen. Vorschub oder Schnittgeschwindigkeit pauschal zu erhöhen oder zu senken ist keine allgemeine Lösung. Ursachenbezogen innerhalb der Herstellerangaben ändern und Ergebnisse messen. Zeiten, Standzeiten und Ausschuss für kontrollierte Verbesserungen nutzen.
Datenverwaltung
Werkzeug- und Vorrichtungsbibliotheken, CAM-Vorlagen und ERP-/PLM-Daten unterstützen Wiederholbarkeit. Automatisierungsgrad passend wählen und Verantwortliche für Änderungen, Prüfungen und Freigaben benennen. Iteration bedeutet Ergebnisse auszuwerten und den Plan zu überarbeiten.

